Aktuelles vom Landesjugendring

 

NEWSLETTER Nr. 191 / 18.04.2018

 

Liebe Leser_innen, 

der Newsletter des Landesjugendrings NRW richtet sich an Jugendverbände sowie Stadt- und Kreisjugendringe.

 

Viel Spaß beim Lesen wünscht

das Team vom Landesjugendring NRW

 

 

Aus dem Landesjugendring NRW 

 

buntblick 2018 – Jetzt Mitmachen!

Zum dritten Mal schreibt der Landesjugendring NRW den Jugendwettbewerb „buntblick – Jugendliche für Demokratie, Vielfalt und Toleranz“ aus. Bewerben können sich Jugendliche bis 27 Jahren mit ihren Projekten für eine vielfältige Gesellschaft. Ob als Film-, Foto- oder Audioversion: Für die Gestaltung eures Beitrags gibt es viele Möglichkeiten! Einfach direkt auf der Website des Landesjugendrings NRW hochladen und kurz beschreiben, schon seid ihr dabei. Eingereicht werden können sowohl Projekte aus dem Jahr 2017 als auch aus 2018.

Teilnahmeschluss ist der 15. September 2018.

Weitere Informationen in der Pressemitteilung und unter ljr.nrw/buntblick    
  

 

 

Aus den Mitgliedsverbänden 

 

Gewaltfreie Kommunikation

Wir wollen nichts verheimlichen: Mit dem Ruhm und dem Erfolg kommen auch Hater und Neider. Im Seminar der dbb jugend nrw lernst du, Vorwürfe, Kritik und Forderungen nicht persönlich zu nehmen. Hier wird dir gezeigt, wie du aggressive Kommunikation in ein konstruktives Gespräch verwandelst und einen Konflikt friedlich löst oder auch gleich vermeidest.

Termin und Ort: 27. - 29. April 2018, Düsseldorf


Weitere Informationen hier      


 

Erinnerung: Multiplikator_innen-Schulung zu Flucht, Migration und Umwelt

Mit der Multi-Schulung Flucht qualifiziert die BUNDjugend NRW im dritten Durchgang junge Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte zur Durchführung von Bildungsveranstaltungen zu Themen wie Flucht, Migration und Umwelt. Die Schulung bietet sechs spannende Seminare, einen intensiven gemeinschaftlichen Lernprozess und die Möglichkeit, im Anschluss daran im Team Workshops und Projekttage auf Honorarbasis zum Themenkomplex durchzuführen.


Bewerbungsfrist ist der 30. April 2018.

Termin für die Multi-Schulung Flucht: 22. Juni 2018 - 25. November 2018, Bielefeld


Weitere Informationen hier    


 

 

Publikationen/Veröffentlichungen 

 

Online-Magazin zum Thema „Freiräume – zwischen Langeweile und Verzweckung“ erschienen

Der Begriff „Freiräume“ ist derzeit einer der zentralen jugendpolitischen Begriffe. In der neuen Ausgabe des Online-Magazins der Koordinierungsstelle „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ wird der Begriff in seiner Vielfalt zugänglich gemacht und mit Beispielen illustriert.

Weitere Informationen hier   

 

Ausschreibungen/Wettbewerbe 

 

Ich kann was!“-Ausschreibung 2018 – Kompetenzen für die digitale Welt!



In der zehnten Ausschreibungsrunde der „Ich kann was!“-Initiative können sich deutschlandweit Jugendzentren, Jugendclubs und andere Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit um eine Projektförderung bewerben. Unter dem Motto „Kompetenzen für die digitale Welt“ werden sowohl Projekte unterstützt, in denen ein kreativer und kritischer Umgang mit Medien und der digitalen Welt erworben werden kann, als auch solche, die die souveräne Nutzung digitaler Werkzeuge handlungsorientiert und spielerisch vermitteln. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen bessere Chancen auf Teilhabe an einer zukunftsorientierten und zunehmend digitalisierten Gesellschaft zu ermöglichen.


Bewerbungsschluss ist der 30. April 2018.

Weitere Informationen hier      

 

#gibmireinzeichen für „Zusammenhalt in Vielfalt“

Die Initiative kulturelle Integration sucht ein Zeichen, Bild, Foto oder Wort, das als Symbol für kulturelle Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt stehen kann.  


Bewerbungsschluss ist der 30. April 2018.

Weitere Informationen hier     


 

MIXED UP Wettbewerb 2018: Gute Zusammenarbeit für kulturelle Ganztagsbildung gesucht

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) zeichnen im Bundeswettbewerb MIXED UP Kooperationsteams aus Jugendarbeit, Bildung und Kultur aus. So sollen der Kooperationspraxis und ihrer Bedeutung für gute Ganztagsbildung Aufmerksamkeit und Anerkennung verschafft werden.


Anmeldeschluss ist der 15. Mai 2018.

Weitere Informationen hier   

 

 

Termine 

 

Tagung „Antisemitismus und Geflüchtete” – Aktuelle Debatten in der Migrationsgesellschaft

Die Veranstaltung der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. mit zahlreichen Kooperationspartnern versteht sich als Angebot zu einer Verständigung unter denjenigen, die in ihrer Praxis mit dem Thema befasst sind, wie Multiplikator_innen aus der (freiwilligen und professionellen Flüchtlingsarbeit), aus Schule, sozialer Arbeit und politischer Bildung zum Thema Antisemitismus, Rassismus, Rechtsextremismus, Migration sowie in Organisationen, Einrichtungen und Verwaltung Tätige, die einen Bezug zum Thema Flucht und Migration haben.

Termin und Ort: 25. April 2018, 9:30 – 17:00 Uhr, NS-Dokumentationszentrum Köln


Weitere Informationen hier     


 

Regionalveranstaltung „Gemeinsam für Nachhaltigkeit“

Das Projekt „Gemeinsam für Nachhaltigkeit“ der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW (LAG 21 NRW) lädt zur nächsten Regionalveranstaltung ein. Ziel von „Gemeinsam für Nachhaltigkeit“ ist es, zivilgesellschaftliche und kommunale Akteur_innen im Rahmen einer Nachhaltigkeitstour mit Veranstaltungen in insgesamt 16 Regionen NRWs über die NRW-Nachhaltigkeitsstrategie und deren Umsetzung zu informieren. 
Anmeldeschluss ist der 11. Mai 2018 möglich.

Termin und Ort: 16. Mai 2018, 16:15 - 19:45 Uhr, Agam-Saal des Forums Leverkusen 


Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe gibt es hier: www.lag21.de/    
  

 

 

Stellen 

 

BDKJ Stadtverband Essen sucht Projektreferent_in

Der BDKJ Stadtverband Essen sucht zur Verstärkung des Teams zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine_n Projektreferent_in für die 72-Stunden-Aktion im Beschäftigungsumfang eines Minijobs. 
Zudem bietet der BDKJ Stadtverband Essen ab August ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Stadtstelle an.


Bewerbungsschluss ist der 13. Mai 2018.

Weitere Informationen in der Stellenausschreibung     


 

RE/init e.V. sucht pädagogische_n Mitarbeiter_in

RE/init e.V. sucht zum nächst möglichen Zeitpunkt eine_n pädagogische_n Mitarbeiter_in für die Arbeit mit ausstiegswilligen Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus der rechten Szene. Es handelt sich um eine bis zum 31. Dezember 2018 befristete Stelle mit der Option auf Verlängerung. 
Bewerbungsschluss ist der 15. Mai 2018.

Weitere Informationen in der Stellenausschreibung     
 

 

 

  


 

 

NEWSLETTER Nr. 29 / 31.01.2017

Liebe Leser_innen,

in das Jahr 2017 starten wir mit unserer Forderung nach einem „Jugendcheck“ für NRW! Denn auch wenn es abstrakt klingt, brauchen wir eine grundsätzliche Weiterentwicklung unserer Gesellschaft, um Perspektiven und gute Ergebnisse für die Zukunft zu schaffen – dazu gehört z.B. die Stärkung von Bildung und Demokratie. Wir sind motiviert, uns im Sinne einer einmischenden Jugendpolitik weiterhin hierfür einzusetzen und mit Ihnen und euch zu debattieren. Eine Gelegenheit dafür ist unser Fachforum auf dem Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag am 30. März 2017. 
Gemeinsam sehen wir darüber hinaus mit Spannung der Landtagswahl im Mai 2017 entgegen – unsere Wette mit der Politik läuft und die U18-Wahl findet immer mehr Interessierte. Dementsprechend wird unser Newsletter nun nicht mehr monatlich, sondern ca. einmal im Quartal erscheinen. Wir hoffen dennoch weiterhin interessante und aktuelle Informationen und Denkanstöße zur (einmischenden) Jugendpolitik, für mehr Freiräume und gute Bedingungen zum Aufwachsen für junge Menschen, zu bieten. Bei Fragen und Anmerkungen steht Ihnen und euch in Zukunft als Elternzeitvertretung Christian Brüninghoff zur Verfügung. 


Eine spannende Lektüre wünscht

Euer Landesjugendring NRW


7 Bausteine für ein #jungesnrw


Vorschläge zur Weiterentwicklung der Jugendpolitik

Der Landesjugendring NRW hat mit „7 Bausteine für ein #jungesnrw“ ein Papier vorgelegt, das die Kampagne „#jungesnrw ...Perspektive für alle!“ um sehr konkrete Vorschläge für die Jugendpolitik ergänzt. Darin werden die Themen Jugendcheck, Jugendmonitoring, junge Geflüchtete, Freiräume, Bildung, Absenkung des Wahlalters sowie Selbstorganisationen junger Menschen beleuchtet. Das Papier steht hier online zur Verfügung. 
Weitere Hintergrundinformationen und Best Practice-Beispiele zur Forderung des Monats „Jugendcheck für alle!“ finden sich hier.


Eigenständige Jugendpolitik aus Sicht der Kommunalen Jugendpflege

Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft kommunale Jugendförderung in NRW

Die Arbeitsgemeinschaft kommunale Jugendförderung in NRW der Landesjugendämter Rheinland und Westfalen-Lippe hat Ende 2016 ein Positionspapier zur „Eigenständigen Jugendpolitik aus Sicht der Kommunalen Jugendpflege“ veröffentlicht. Darin machen sie deutlich, dass es sich bei Eigenständiger Jugendpolitik um keinen „neuen“ Ansatz handelt, der ein zusätzliches Aufgabenfeld für die Jugendförderung beschreibt. Die Eigenständige Jugendpolitik beschreibe vielmehr Kernthemen und Ansätze der Jugendpflege, für die eine Rückbesinnung notwendig ist. Sie betont die Rolle des Jugendhilfeausschusses als wesentliche Instanz. Die Arbeitsgemeinschaft stellt Orientierungsziele, Strukturen, Grundlagen und eine Checkliste zur Verfügung, auch mit Blick auf das Verhältnis von Partizipation und Eigenständiger Jugendpolitik. 
Das Positionspapier kann hier heruntergeladen werden.


Freiräume für Jugend schaffen!


Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendhilfe (AGJ)

Die AGJ hat mit „Freiräume für Jugend schaffen!“ ein Diskussionspapier eingebracht, in dem sie die Bedeutung von Freiräumen für die Persönlichkeitsentwicklung (z.B. mit den Aspekten Kritikfähigkeit, Handlungsbefähigung und Resilienz) hervorhebt. Zum einen wirft das Papier einen kritischen Blick auf die Verzweckungszusammenhänge, in denen sich auch die Kinder- und Jugendhilfe und die Institutionen der formalen Bildung befinden. Zum anderen fordert sie alle Akteur_innen auf, die Bewertung von „richtiger“ und „falscher“ Zeitgestaltung aufzulösen. 
Das Papier steht hier online zur Verfügung.


Kommunale Jugendpolitik

Analysen und Vorschläge

Der 2017 erschienene Band „Kommunale Jugendpolitik“ (Hrsg.: W. Lindner und W. Pletzer) wirft einen Blick auf die Entwicklung Kommunaler Jugendpolitik und möchte maßgebliche und erforderliche Entwicklungsschritte hin zu einer profilierten Kommunalen Jugendpolitik vorstellen und diese anhand theoretischer, konzeptioneller und praktischer Erfahrungen und Perspektiven reflektieren. Dabei werden in einem Beitrag von Sarah van Dawen-Agreiter auch die Erfahrungen einmischender Jugendpolitik vor Ort in NRW aufgegriffen. 
Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite des Verlags.


Die Zukunft der Jugendverbände


Beitrag von Benedikt Sturzenhecker

In der Zeitschrift „juna“ des Bayrischen Jugendrings hat Benedikt Sturzenhecker einen kurzen Aufriss zur Zukunft der Jugendverbände aus seiner Perspektive veröffentlicht. Er beschreibt darin Spannungsfelder wie die Familiarisierung in Jugendverbänden als Herausforderung für das Demokratielernen sowie die Übernahme der Vorstellung von Kindern und Jugendlichen als Kund_innen aus anderen Bereichen der Jugendhilfe. Er empfiehlt den Jugendverbänden, „radikal Demokratiepraxis als ihren Kern“ zu bestimmen und umzusetzen. 
Der Beitrag steht hier online zur Verfügung.


Psychischer Stress in der Ausbildung


Aktueller Report der DGB-Jugend NRW

Hoher Leistungs- und Zeitdruck, viele Überstunden und schlechte Arbeitsbedingungen: Der Ausbildungsreport der DGB-Jugend NRW hat das Thema psychische Belastungen als Schwerpunkt gesetzt. Diese sind leider keine Einzelfälle: Etwa die Hälfte der Auszubildenden (50,8 Prozent) fühlt sich stark belastet durch Arbeitsanforderungen oder schlechte Arbeitsbedingungen, insgesamt ein Fünftel der Auszubildenden klagt über hohen Leistungs- und Zeitdruck. Dabei unterscheiden sich die Branchen wie gewohnt zudem deutlich: In den fünf am schlechtesten bewerteten Berufen klagt fast jeder Dritte über Leistungs- und Zeitdruck (29,1 Prozent). 
Weitere Informationen gibt es hier.  


U18-Wahl


Wahllokal-Anmeldung möglich!

Die Absenkung des Wahlalters konnte bisher noch nicht umgesetzt werden – wir bleiben aber am Ball! Voran geht es mit der U18-Wahl, bei der Kinder und Jugendliche ihre Stimme eine Woche vor der Landtagswahl abgeben können. Mit den Ergebnissen machen wir darauf aufmerksam, dass Kinder und Jugendliche wichtig sind und mitgedacht werden müssen! Wer die Wahl durchführen möchte, kann sein_ihr Wahllokal jetzt auf www.u18nrw.de anmelden. Schicke Plakate und Postkarten können hier kostenfrei bestellt werden. Zur Aufnahme in den Infoverteiler für Multiplikator_innen reicht eine E-Mail an nrw2017@u18.org


Umdenken für ein junges NRW? Bündnis für Freiräume? I like!


Frische Ideen für Facebook

Auch wenn die besten Diskussionen auf Zeltlagerwiesen im Sommer oder am Lagerfeuer stattfinden, möchten wir euch ganz herzlich einladen, Umdenken für ein junges NRW und das Bündnis für Freiräume auf Facebook zu empfehlen. Postet den Link in euren Gruppen, klebt den QR-Code in euren Gruppenraum - wir freuen uns!

http://www.facebook.com/Umdenken-jungdenken/ 
http://www.facebook.com/Buendnis.freiraeume 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jugendring Gelsenkirchen e. V. | Wir sind Viele! Wir leisten Gutes! | April 2018