Aktuelles vom Landesjugendring

 

NEWSLETTER Nr. 215


Über uns

Multiplikator_innenreise nach Israel
Wir sind wieder gut aus Israel angekommen! Mit diesem 
FILM haben wir dort *auf Englisch* gezeigt, was Jugendverbandsarbeit in NRW ist. Zu sehen sind die vielen Aktionen unserer Mitgliedsverbände zum 70. Jahrestag der Gründung des Staates Israel. 
Nächste Woche gibt es an dieser Stelle mehr über unsere Delegation nach Israel anlässlich 70 Jahre Staatsgründung Israel.


Spam und E-Mailfälschungen
Aktuell werden massenhaft E-Mails mit dem Betreff „Ausstehende Zahlung“ oder „Rechnung“ (bzw. ähnlich) in unserem Namen versendet. Bei diesen E-Mails handelt es sich um eine Fälschung! Wir sind nicht der Absender. Die angehängte Word-Datei transportiert Malware.
Der Landesjugendring NRW versendet Rechnungen in der Regel per Post, in Ausnahmefällen als pdf-Datei.
Bitte löscht diese E-Mails ohne den Anhang zu öffnen oder fragt kurz bei uns nach, ob wir eine Rechnung an Euch verschickt haben.
 

 

Einmischende Jugendpolitik

Für eine jugendgerechte Gesetzgebung
Erster Bericht des Kompetenzzentrums Jugend-Check
Seit Mitte 2017 entwickelt das Kompetenzzentrum den Jugendcheck für Gesetzesvorhaben der Bundesregierung – nun liegt der erste Bericht vor.
Der Fachbeirat des Zentrums macht darin deutlich: „Es funktioniert!“ Die Chancen auf eine zunehmende Nutzung der Jugend-Check Ergebnisse bewertet er positiv und hofft auf die angekündigte Jugendstrategie der Bundesregierung. Er moniert jedoch die noch fehlende Verbindlichkeit, die zu offenen Verfahrens- und Kommunikationsfragen führt.
Der Bericht steht HIER online zur Verfügung.

 

Engagement

Ehrenamtskarte auch für Jugendleiter_innen!
Junge Ehrenamtler_innen sollen leichter Vergünstigungen erhalten
Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt empfiehlt den Kommunen, die Ehrenamtskarte mit vielen Vergünstigungen auch an jugendliche Ehrenamtler_innen mit gültiger Jugendleiter_inCard (Juleica) auszugeben.
Weiter zur Pressemeldung des Landesjugendrings NRW 

 

Migration und Integration

Interkulturelle Kompetenz – Soziale Arbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen
Die soziale Arbeit in der Schule und in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit steht vor großen Herausforderungen. Mit der Vorstellung von Fallbeispielen aus der Praxis durch Referent_innen aus Beratungsstellen wird im Seminar ein eigenes Handlungsrepertoire erarbeitet.
Termine: Beide Module sind auch einzeln buchbar!
Modul I: 28.01.2019 – 30.01.2019
Modul II: 07.10.2019 – 09.10.2019
Ort: Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen 
Weitere Informationen hier

 

Demokratie und Antirassismus

Diskussionsabend zum Thema „Populismus in der Kommunalpolitik“
Die GAR-Grüne Alternative in den Räten NRW e.V. und die Heinrich Böll Stiftung NRW veranstalten einen Diskussionsabend zum Thema „Populismus in der Kommunalpolitik“.
Alexander Häusler wird einen kurzen Vortrag über die aktuellen Entwicklungen von Rechtsextremismus und –populismus auf kommunaler Ebene in NRW halten. Anschließend können die Teilnehmer_innen konkrete Fälle rassistischer und rechtspopulistischer Angriffe schildern und unter Anleitung analysieren. Die Teilnahme ist kostenlos!
Termin und Ort: 11. Dezember 2019, Dortmund
Weitere Informationen hier

 

Bildung

Sonder-Primus Digital
Die Stiftung Bildung und Gesellschaft verleiht den Sonder-Primus Digital an zivilgesellschaftliche Initiativen die das Ziel haben, Kinder und Jugendliche auf das Leben in einer digitalen Welt vorzubereiten. Dies können beispielsweise sein: Angebote, die junge Menschen dazu befähigen, sich sicher und verantwortungsvoll im Netz zu bewegen; Initiativen, die Jugendliche motivieren und befähigen, neue Medien und digitale Technologien zu nutzen, um ihre Ideen aus Kunst, Musik, Sport, Gesellschaft oder Freizeit umzusetzen oder Camps, in denen Kinder programmieren lernen. Der Sonder-Primus Digital wird einmal pro Quartal verliehen und ist mit 1.000 Euro dotiert. Zusätzlich erhalten die ausgezeichneten Initiativen jeweils 500 Euro für den Besuch einer Weiterbildung.
Weitere Informationen hier 

 

Themen, die die Jugend bewegen

Weitere Arbeitsschwerpunkte des Landesjugendrings NRW sind aktuell:
Geschlechtergerechtigkeit, Inklusion, Nachhaltigkeit, Sozialpolitik, Medienpolitik und Innere Sicherheit. Die aktuellen Themen orientieren sich an den Bedarfen junger Menschen sowie an gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen.  


Wir haben in dieser Woche keine Termine zu diesen Themen. Schaut einfach nächste Woche wieder rein!

 

Stellenausschreibungen

 

BDAJ-NRW sucht Projektmitarbeiter_in
In Kooperation mit dem Landesjugendring NRW sucht der BDAJ-NRW ab dem 1. Januar 2019 für ein Projekt mit dem Aufgabenschwerpunkt kommunale, jugendpolitische Interessenvertretung im Zuständigkeitsbereich des Regierungsbezirks Köln, eine_n Projektmitarbeiter_in in Teilzeit (50 % BU). Haupteinsatzort ist Remscheid und Solingen.
Bewerbungsschluss ist der 16. Dezember 2018.
Weitere Informationen in der Stellenausschreibung


GAP Jugendtreff sucht Mitarbeiter_in mit Schwerpunkt queere Jungen_arbeit
Das GAP sucht zum 15. Januar 2019 eine_n Mitarbeiter_in mit Schwerpunkt queere Jungen_arbeit (19,92 Std., optional24,95 Std., Teilzeit) im LGBT_IQ+Jugendtreff „GAP in Bonn“. Das „GAP“ ist ein Angebot der offenen Jugendarbeit und richtet sich speziell an Jugendliche und junge Erwachsene, die sich als lesbisch, schwul, bisexuell, trans_ oder queer identifizieren, sich einer weiteren nicht genannten sexuellen und/oder geschlechtlichen Identität zugehörig fühlen, sich nicht einordnen möchten/bzw. können oder sich (noch) nicht sicher sind (LGBT_IQ+). Das „GAP in Bonn“ befindet sich unter Trägerinnenschaft der Aids-Hilfe Bonn e.V. und versteht sich als offenes Haus, in dem unterschiedliche Menschen Raum für ihre persönliche Auseinandersetzung mit HIV und Aids finden können.
Bewerbungsschluss ist der 15. Dezember 2018.
Weitere Informationen in der Stellenausschreibung 


BDAJ sucht Geschäftsführer_in
Der Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland e.V. (BDAJ) sucht im Rahmen einer Schwangerschafts- und Elternzeitvertretung befristet vom 1. Januar 2019 bis 31. März 2020 eine_n Geschäftsführer_in in Teilzeit (80 % Stellenumfang).
Bewerbungsschluss ist der 16. Dezember 2018.
Weitere Informationen in der Stellenausschreibung  


Jugendring Hagen sucht geschäftsführende_n Bildungsreferent_in
Der Jugendring Hagen e.V. ist der Dachverband der in Hagen aktiven Jugendverbände. Für unsere Geschäftsstelle suchen ab dem 1. April 2019 eine_n geschäftsführende_n Bildungsreferent_in (m/w/d) in Teilzeit (19,5 Stunden).
Bewerbungsschluss ist der 1. Januar 2019.
Weitere Informationen in der Stellenausschreibung 


Jugendring Hagen sucht Bildungsreferent_in
Für die Koordinierungs- und Fachstelle “Demokratie Leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit” beim Jugendring Hagen e.V. suchen wir ab dem 1. Februar 2019 eine_n Bildungsreferent_in (m/w/d) in Teilzeit (19,5 bis 25 Stunden), zunächst befristet auf den Programmzeitraum bis 31. Dezember 2019. Eine Weiterbeschäftigung wird angestrebt.
Bewerbungsschluss ist der 1. Januar 2019.
Weitere Informationen in der Stellenausschreibung  

 

 

  


 

 

NEWSLETTER Nr. 29 / 31.01.2017

Liebe Leser_innen,

in das Jahr 2017 starten wir mit unserer Forderung nach einem „Jugendcheck“ für NRW! Denn auch wenn es abstrakt klingt, brauchen wir eine grundsätzliche Weiterentwicklung unserer Gesellschaft, um Perspektiven und gute Ergebnisse für die Zukunft zu schaffen – dazu gehört z.B. die Stärkung von Bildung und Demokratie. Wir sind motiviert, uns im Sinne einer einmischenden Jugendpolitik weiterhin hierfür einzusetzen und mit Ihnen und euch zu debattieren. Eine Gelegenheit dafür ist unser Fachforum auf dem Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag am 30. März 2017. 
Gemeinsam sehen wir darüber hinaus mit Spannung der Landtagswahl im Mai 2017 entgegen – unsere Wette mit der Politik läuft und die U18-Wahl findet immer mehr Interessierte. Dementsprechend wird unser Newsletter nun nicht mehr monatlich, sondern ca. einmal im Quartal erscheinen. Wir hoffen dennoch weiterhin interessante und aktuelle Informationen und Denkanstöße zur (einmischenden) Jugendpolitik, für mehr Freiräume und gute Bedingungen zum Aufwachsen für junge Menschen, zu bieten. Bei Fragen und Anmerkungen steht Ihnen und euch in Zukunft als Elternzeitvertretung Christian Brüninghoff zur Verfügung. 


Eine spannende Lektüre wünscht

Euer Landesjugendring NRW


7 Bausteine für ein #jungesnrw


Vorschläge zur Weiterentwicklung der Jugendpolitik

Der Landesjugendring NRW hat mit „7 Bausteine für ein #jungesnrw“ ein Papier vorgelegt, das die Kampagne „#jungesnrw ...Perspektive für alle!“ um sehr konkrete Vorschläge für die Jugendpolitik ergänzt. Darin werden die Themen Jugendcheck, Jugendmonitoring, junge Geflüchtete, Freiräume, Bildung, Absenkung des Wahlalters sowie Selbstorganisationen junger Menschen beleuchtet. Das Papier steht hier online zur Verfügung. 
Weitere Hintergrundinformationen und Best Practice-Beispiele zur Forderung des Monats „Jugendcheck für alle!“ finden sich hier.


Eigenständige Jugendpolitik aus Sicht der Kommunalen Jugendpflege

Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft kommunale Jugendförderung in NRW

Die Arbeitsgemeinschaft kommunale Jugendförderung in NRW der Landesjugendämter Rheinland und Westfalen-Lippe hat Ende 2016 ein Positionspapier zur „Eigenständigen Jugendpolitik aus Sicht der Kommunalen Jugendpflege“ veröffentlicht. Darin machen sie deutlich, dass es sich bei Eigenständiger Jugendpolitik um keinen „neuen“ Ansatz handelt, der ein zusätzliches Aufgabenfeld für die Jugendförderung beschreibt. Die Eigenständige Jugendpolitik beschreibe vielmehr Kernthemen und Ansätze der Jugendpflege, für die eine Rückbesinnung notwendig ist. Sie betont die Rolle des Jugendhilfeausschusses als wesentliche Instanz. Die Arbeitsgemeinschaft stellt Orientierungsziele, Strukturen, Grundlagen und eine Checkliste zur Verfügung, auch mit Blick auf das Verhältnis von Partizipation und Eigenständiger Jugendpolitik. 
Das Positionspapier kann hier heruntergeladen werden.


Freiräume für Jugend schaffen!


Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendhilfe (AGJ)

Die AGJ hat mit „Freiräume für Jugend schaffen!“ ein Diskussionspapier eingebracht, in dem sie die Bedeutung von Freiräumen für die Persönlichkeitsentwicklung (z.B. mit den Aspekten Kritikfähigkeit, Handlungsbefähigung und Resilienz) hervorhebt. Zum einen wirft das Papier einen kritischen Blick auf die Verzweckungszusammenhänge, in denen sich auch die Kinder- und Jugendhilfe und die Institutionen der formalen Bildung befinden. Zum anderen fordert sie alle Akteur_innen auf, die Bewertung von „richtiger“ und „falscher“ Zeitgestaltung aufzulösen. 
Das Papier steht hier online zur Verfügung.


Kommunale Jugendpolitik

Analysen und Vorschläge

Der 2017 erschienene Band „Kommunale Jugendpolitik“ (Hrsg.: W. Lindner und W. Pletzer) wirft einen Blick auf die Entwicklung Kommunaler Jugendpolitik und möchte maßgebliche und erforderliche Entwicklungsschritte hin zu einer profilierten Kommunalen Jugendpolitik vorstellen und diese anhand theoretischer, konzeptioneller und praktischer Erfahrungen und Perspektiven reflektieren. Dabei werden in einem Beitrag von Sarah van Dawen-Agreiter auch die Erfahrungen einmischender Jugendpolitik vor Ort in NRW aufgegriffen. 
Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite des Verlags.


Die Zukunft der Jugendverbände


Beitrag von Benedikt Sturzenhecker

In der Zeitschrift „juna“ des Bayrischen Jugendrings hat Benedikt Sturzenhecker einen kurzen Aufriss zur Zukunft der Jugendverbände aus seiner Perspektive veröffentlicht. Er beschreibt darin Spannungsfelder wie die Familiarisierung in Jugendverbänden als Herausforderung für das Demokratielernen sowie die Übernahme der Vorstellung von Kindern und Jugendlichen als Kund_innen aus anderen Bereichen der Jugendhilfe. Er empfiehlt den Jugendverbänden, „radikal Demokratiepraxis als ihren Kern“ zu bestimmen und umzusetzen. 
Der Beitrag steht hier online zur Verfügung.


Psychischer Stress in der Ausbildung


Aktueller Report der DGB-Jugend NRW

Hoher Leistungs- und Zeitdruck, viele Überstunden und schlechte Arbeitsbedingungen: Der Ausbildungsreport der DGB-Jugend NRW hat das Thema psychische Belastungen als Schwerpunkt gesetzt. Diese sind leider keine Einzelfälle: Etwa die Hälfte der Auszubildenden (50,8 Prozent) fühlt sich stark belastet durch Arbeitsanforderungen oder schlechte Arbeitsbedingungen, insgesamt ein Fünftel der Auszubildenden klagt über hohen Leistungs- und Zeitdruck. Dabei unterscheiden sich die Branchen wie gewohnt zudem deutlich: In den fünf am schlechtesten bewerteten Berufen klagt fast jeder Dritte über Leistungs- und Zeitdruck (29,1 Prozent). 
Weitere Informationen gibt es hier.  


U18-Wahl


Wahllokal-Anmeldung möglich!

Die Absenkung des Wahlalters konnte bisher noch nicht umgesetzt werden – wir bleiben aber am Ball! Voran geht es mit der U18-Wahl, bei der Kinder und Jugendliche ihre Stimme eine Woche vor der Landtagswahl abgeben können. Mit den Ergebnissen machen wir darauf aufmerksam, dass Kinder und Jugendliche wichtig sind und mitgedacht werden müssen! Wer die Wahl durchführen möchte, kann sein_ihr Wahllokal jetzt auf www.u18nrw.de anmelden. Schicke Plakate und Postkarten können hier kostenfrei bestellt werden. Zur Aufnahme in den Infoverteiler für Multiplikator_innen reicht eine E-Mail an nrw2017@u18.org


Umdenken für ein junges NRW? Bündnis für Freiräume? I like!


Frische Ideen für Facebook

Auch wenn die besten Diskussionen auf Zeltlagerwiesen im Sommer oder am Lagerfeuer stattfinden, möchten wir euch ganz herzlich einladen, Umdenken für ein junges NRW und das Bündnis für Freiräume auf Facebook zu empfehlen. Postet den Link in euren Gruppen, klebt den QR-Code in euren Gruppenraum - wir freuen uns!

http://www.facebook.com/Umdenken-jungdenken/ 
http://www.facebook.com/Buendnis.freiraeume 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jugendring Gelsenkirchen e. V. | Wir sind Viele! Wir leisten Gutes! | Dezember 2018